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Deutsch - Ranching

Das Leben auf einer Ranch ist eine uramerikanische Tradition und als solche sind damit auch sehr spezielle Begriffe verbunden, die dem normalen Reisenden in der Regel eher unbekannt sein dürften. American Ranch Guide listet hier einige dieser Begriffe auf, die Ihnen die Orientierung bei den Angeboten und vor Ort auf der Ranch erleichtern sollen. Ergänzungen zu diesem Wörterbuch nehmen wir gern entgegen - senden Sie Ihre Beiträge einfach an website <at> americanranchguide.com

BLM-Land

Die staatliche Behörde Bureau of Land Management BLM verwaltet riesige Ländereien im Westen der USA. Rancher dürfen ihr Vieh auf diesen Flächen weiden lassen, wenn sie entsprechende Verträge mit dem BLM abschliessen und so das den Tieren zur Verfügung stehende Gebiet um ein Vielfaches vergrössern.

 

Branding

Das Kennzeichnen des eigenen Viehbestands mit einem Brandzeichen, das jede Ranch selbst entwirft. Auf öffentlichem Land kommen Herden oft durcheinander, mit Branding können die Zugehörigkeiten in solchen Fällen bestimmt werden.

 

Cattle Drive

Übergeordnete Bezeichnung für den Viehtrieb, etwa hinaus auf das Weideland im Frühjahr, zum Branding oder zur Impfung im Herbst. Auf Working Ranches und auf manchen Guest Ranches kann man als Gast an Cattle Drives teilnehmen.

 

Dude Ranch

Im amerikanischen Englisch hat das Wort "Dude" je nach Betonung oder Stellung im Satz eine Vielzahl von Bedeutungen, zum Beispiel als Ausdruck von Überraschung oder Ärger. Im Bezug auf die "Dude Ranch" bezeichnet das Wort einen gutgekleideten Stadtmenschen, dem das Leben ausserhalb der Stadt fremd ist. "Dude Ranches" sind also in erster Linie Guest Ranches, auf denen man die Atmosphäre des Westens geniesst, ohne sich selbst unbedingt die Hände schmutzig zu machen.

 

Guest Ranch

Im weiteren Sinne eine Bezeichnung für alle Ranches, die Gäste bei sich aufnehmen, jedoch bezeichnen sich in erster Linie die Guest Ranches als solche, bei denen es im Alltag weniger um die tatsächliche, harte Rancharbeit mit dem Vieh geht. Der Schwerpunkt der Aktivitäten auf Guest Ranches liegt auf den Angeboten zum Reiten.

 

Pack Trip

In der Sprache der Guest Ranches steht der Begriff “Pack Trip” für Reitausflüge, bei denen mindestens eine Übernachtung ausserhalb der Ranchunterkünfte, meist im Zelt, enthalten ist. In den von weiten, oft grösstenteils wenig erschlossenen Gebietenrund um die Ranchs im amerikanischen Westen sind Pack Trips die Möglichkeit, viel von Natur und Landschaft auch abseits der ausgetretenen Pfade zu sehen.

 

Ranch Resort

Mit Brandzeichen und staubigen Trails hat ein Ranch Resort im Allgemeinen wenig zu tun. Vielmehr handelt es sich dabei um ein Resorthotel mit vielen Annehmlichkeiten vom Konferenzraum bis zu Spa und Fitnessbereich. Trotzdem haben sich Ranch Resorts dem (hier weniger wilden) Westen verschrieben und sorgen mit Ausstattung und Lage für einen ersten Einblick in die Ranchtraditionen.

 

Roping

Die Lassotechnik, mit der zwei Cowboys einen Stier durch gezielte Seilwürfe um Beine und Kopf einfangen. Roping ist auch eine Disziplin bei Rodeos. Auf manchen Guest Ranches werden Roping-Unterrichtsstunden für Gäste angeboten.

 

Roundup

Bezeichnung für das Zusammentreiben von Vieh von einer Weide zu unterschiedlichen Zwecken. Roundups werden zum Beispiel durchgeführt, um Vieh zu zählen, zu impfen oder an einen anderen Ort zu verbringen.

 

Stock

Englische Bezeichnung für “das Vieh” bzw. den gesamten Bestand. Auch: “Livestock”.

 

Working Ranch

Wer ein guter Reiter ist und eine hautnahe Rancherfahrung machen möchte, sollte sich für eine Working Ranch entscheiden. Hier dreht sich alles um die alltägliche Arbeit auf einer Ranch, vom Zäune flicken über Pferde beschlagen bis hin zum Viehtrieb. Komfort sucht man dagegen weitestgehend vergeblich. Working Ranches integrieren ihre Gäste in die Arbeit, ohne dabei den Erholungsgedanken zu ignorieren.

 

 

 

 

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